‚Gleich zu Gleich’

Sind wir einem Mensch ähnlich, haben wir „seine Wellenlänge“. Dann sprechen wir eine „gemeinsame Sprache“, wir fühlen uns verstanden und entspannen uns. Dieses Phänomen nutzen wir in der Systemischen Arbeit mit den Inneren Personen:

Die Begleiterin wird im Kontakt mit den Inneren Personen diesen selbst ganz ähnlich.
Ist also eine Innere Person freundlich, aber ausweichend, wird auch sie zugewandt aber unverbindlich; ist eine Innere Person witzig und schlagfertig, schlägt sie die Bälle geschickt und humorvoll zurück; ist eine Innere Person stumm und verschlossen, wird auch sie wortkarg und zurückgezogen.

Verweilen die Innere Person eines Klienten und die Therapeutin in einem bestimmten Zustand, „vertieft“ sich dieser. Es entsteht eine differenzierte Wahrnehmung davon. Zunehmend wird deutlich, wie ganz genau es sich hier anfühlt. Der unmittelbare, augenblickliche Kontakt ist bedeutsam. Sie reden nicht darüber, sondern sie sind darin. Das Verstehen folgt dem direkten Erleben.

 

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